"New Marketing" - der
Vertrieb stirbt ...
München, 20.5.2008:
…
zumindest werden weitere klassische Vertriebsschritte ins Internet
wandern: Bedarf wecken, Aufmerksamkeit gewinnen, Kontakt anbahnen ist
in Zukunft immer seltener die Sache von Verkäufern aus Fleisch und
Blut.
Das
Internet wird bereits regelmäßig genutzt, wenn sich potenzielle Käufer
über die Angebote informieren, egal ob sie dies auf den Homepages der
Anbieter selbst machen oder über Foren, Bewertungsportale und
Preisroboter. Der eigentliche Kauf erfolgt im Internet oder klassisch
im direkten Kontakt vor Ort.
In
Zukunft wird es darum gehen, den kompletten Vermarktungsprozess in das
Web zu verlegen, wo dann weitere Prozessschritte automatisch ablaufen,
mit weniger Einsatz von Manpower und mit höherer Reichweite.
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Marketing und Vertrieb werden in den nächsten 10 Jahren wesentlich
davon geprägt sein, die Aufmerksamkeit
für Angebote im Web zu generieren
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Werbung in Communities und Web 2.0,
weil dort zielgruppengenau und entscheidungsspezifisch geworben
werden kann
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Communities integrieren immer häufiger
Mechanismen für Empfehlungsmarketing und Bewertungen (Beispiel: Für
welche Angebote haben sich andere Community-Mitglieder noch
interessiert?). Anbieter müssen daher dafür sorgen, dass aus
ihren zufriedenen Käufern auch Empfehler werden.
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Virales Marketing
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Zunehmend bauen Foren
Inkubationsmechanismen ein, damit die Foren für Werbetreibende
interessanter werden. Beispiel: Information an alle autorisierten
Kontakte/Freunde, wenn sich ein Community-Mitglied z.B. im Forum
„Südsee-Urlaub“ angemeldet hat. In Zukunft wird es verstärkt
Anreize geben, dass Community-Mitglieder ihre Kaufentscheidungen
publizieren.
Die
elektronische Kommunikationskette zwischen den Anbietern und den Käufern
wird geschlossen
Eine
andere Entwicklung wird sein, dass zukünftig Kontakte zwischen
Anbietern und Kunden noch häufiger elektronisch stattfinden. Mobile
Geräte mit SMS, E-Mail und mobile Internet eröffnen ein größeres
Potenzial, als dies heute mit Newsletter via E-Mail möglich ist.
Damit
die Kunden eine solche regelmäßige Kommunikation akzeptieren, müssen
die Anbieter „echte“ Services und attraktive Mehrwerte bieten.
„Nackte“ Werbung dürfte schwierig sein. Werbung kann aber in
andere Dienste integriert werden, die für die Kunden interessant
sind. Solche Dienste werden oft von Kooperationspartnern stammen.
Wir
unterstützen und beraten Unternehmen in diesem
Themenumfeld:
-
Werbetreibende Firmen: Wie sehen
Services und Szenarien aus, um mit Nutzern (und Kunden) mobil in
Kontakt zu bleiben? Wie entwickeln sich Mobile Marketing und „New
Marketing“?
-
Anbieter von Content und Diensten im
Internet, z.B. Verlage und Online-Portale: Veränderte
Ertragsmodelle, Inhalte und Services, Technik und Vermarktung.
-
IT-Anbieter: Wandel bei Angeboten
und Geschäftsmodellen. Wie sehen mögliche Kooperations- und
Partnermodelle aus?
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