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SAP Business byDesign™ – die neue On-Demand Komplettlösung für den Mittelstand

München, 20.9.2007: 

Am 19. September enthüllte SAP weitere Details zu seinem Mittelstandsprodukt SAP Business byDesign™, bisher A1S genannt.

Ist die Lösung günstig oder teuer?

Genannt wurde ein Preis von 133 Euro (netto) je Nutzer je Monat, wobei eine Firma aber mindestens 25 Nutzer abschließen muss. Zusätzlich gibt es Nutzer mit eingeschränkter Funktionalität ab 49 Euro (netto) pro Monat für 5 Anwender.

Für eine gehostete Lösung (ASP oder SaaS, Software als Service) galten bisher deutlich höhere Price-Points, zumindest für eine gesamte ERP-Lösung.

133 Euro mal 12 Monate mal 25 Nutzer ergibt in 4 Jahren fast 160.000 Euro. Das erscheint viel. Würde in einer kleinen Modellrechnung eine Kauflizenz 2000 Euro kosten, bei 17% Wartung p.a., dann könnte eine Firma von dem Betrag immerhin 47 Nutzer 4 Jahre lang versorgen und ist dann immer noch Eigentümer der Software-Lizenz.

Nun kommt der spannende Punkt, wenn man zusätzlich den Personalaufwand in Betracht zieht. Das Hosting von SAP Business byDesign™ erfolgt (zunächst) bei SAP, einiges vom Betriebsaufwand und Wartung fallen im Rechenzentrum an. Eine Online-Konfiguration ersetzt Customizing nach herkömmlicher Art. Also spart der Anwender Personal. Wenn es einer Nutzerfirma gelingt, auch nur einen Headcount in der IT einzusparen (z.B. 100.000 Euro), dann dreht sich die Kostenrechnung zu Gunsten von SAP Business byDesign™.

Wenn eine Firma also mit einer eher standardisierten Lösung auskommt, ohne sehr branchenspezifische Fertigungsoptimierung beispielsweise, dann kann SAP Business byDesign™ eine interessante Alternative werden. Zumal die Software den Eindruck machte, State-of-the-Art zu sein: eine Komplettlösung, rollen-orientiert, wobei rund um jede Rolle diverse Funktionen zur Verfügung stehen, z.B. Auswertungen oder Zugriffe auf Kundenhistorie und Dokumente.

Verfügbarkeit

Konkrete Freigabetermine hat SAP nicht genannt. Bereits jetzt seien 20 Kunden aktiv und weitere kommen schrittweise hinzu. SAP sprach davon, dass vor dem Schritt in die Masse erst das Geschäftsmodell im Sinne eines Öko-Systems aufgebaut werden muss. Nach unserer Meinung könnte dieser schrittweise Aufbau auch damit zu tun haben, dass die Skalierbarkeit der Plattform noch in Entwicklung ist.

Was sonst noch interessant ist

Das neue Betriebsmodell bringt eine Reihe von Neuerungen, u.a. im Vertrieb und bei den Partnern. Hier soll zunächst noch auf einen Punkt eingegangen werden. Auf der Pressekonferenz hat SAP dargestellt, dass Online-Services anderer Firmen im Backend eingespielt werden können, z.B. Lohnabrechnungen oder Business-Content, also Finanzinformationen oder Firmenregister.

Damit könnte SAP eine Plattform aufbauen, ein Portal, über das diverse Software- und Content-Anbieter ihre Leistungen vermarkten.


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